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........ Baden-Württemberg hat sogar schon einen "Wärmepumpendoktor" eingesetzt, an den sich Hausbesitzer wenden können, wenn ihre Anlage nicht die versprochene Energieeinsparung bringt. Unter der Überschrift "Wärmepumpen sind oft Energiefresser" kommt die überregionale Tageszeitung zu dem Schluss: Der erwartete Strompreisanstieg durch das novellierte Erneuerbare- Energiegesetz (EEG) könnte Elektro- Wärmepumpen bald zu besonders teuren Heizsystemen machen. In der Theorie benötigen die elektrobetriebenen Pumpen vergleichsweise wenig Strom. "In der Praxis ist der Energiebedarf jedoch meist deutlich höher", sagt Dirk Rüppel, Bausachverständiger bei der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt, gegenüber der "Welt" . Gerade bei Luftwärmepumpen gibt es ein weiteres Problem: "Im Winter muss der Ansaugtrakt elektrisch beheizt werden, damit er nicht vereist". Daher steigt der Stromverbrauch an kalten Tagen drastisch an. "Bei Temperaturen von fünf Grad unter Null verbrauchen diese Anlagen fast so viel Strom wie eine Elektroheizung", erklärt Rüppel. "Wärmepumpen arbeiten derzeit nicht kostengünstiger als moderne Gas-oder Öl-Brennwertgeräte", zitiert die "Welt" den stellvertretenden Hauptgeschäftsführer des ZVSHK, Andreas Müller. Er belegt dies mit einer Beispielrechnung, aus der die "Welt" bilanziert: "Verteuert sich Strom künftig stärker als Öl und Gas, werden die Wärmepumpen im Vergleich zum Verlierer. Selbst bei den von einigen Stromlieferanten angebotenen ermäßigten Tarifen für Wärmepumpen seien die Einsparungen im Vergleich zu Öl- und Gasbrennwertgeräten so gering, dass die höheren Investitionskosten für eine Erdwärmepumpenheizung erst nach 18 Jahren wettgemacht wäre. Wobei laut "Welt" manche Anlagen nach Angaben der Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz nur eine Lebensdauer von 15 Jahren haben. "Absolut unrentabel", so die "Welt", sei die Nachrüstung bestehender Eigenheime mit Wärmepumpen, weil diese das Heizwasser nicht so stark erhitzen können wie Öl- oder Gasheizungen. "Deshalb müssen in Bestandsbauten für viel Geld entweder nachträglich Fußbodenheizungen verlegt oder größere Heizkörper eingebaut werden", erklärt Müller. Quelle: Fachzeitschrift Ölheizung aktuell | | | | |
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