Deutlich angehobene Fördersummen machen eine Modernisierung auf erneuerbare Energien und Brennwerttechnik jetzt noch attraktiver.
Wer eine Solaranlage zur Heizungsunterstüzung und Warmwasserbereitung kauft und zusätzlich sein altes Heizgerät gegen einen Brennwertkessel austauscht, profitiert vom Kombinationsbonus. Zusätzlich zur Basisförderung von 105 EUR pro angefangenem Quadratmeter Solarkollektorfläche erhalten die Anlagenbetreiber einen Altkesselbonus in Höhe von 750 EUR bei gleichzeitiger Modernisierung des Kessels auf einen Öl- oder Gasbrennwergerät.
Deutlich angehoben wurden die Fördersummen für Pelletkessel. Ab sofort werden diese mit 36 EUR/ pro KW, mindestens jedoch mit 2.000 EUR gefördert. Bei Erweiterung um einen Pufferspeicher erhöht sich die Mindesförderung auf 2.500 EUR. Wird darüber hinaus auch eine Solarkollektoranlage eingebaut, kann sich der Anlagenbetreiben zusätzlich über die Solarförderung und den Kombinationsbonus von 750 EUR freuen.
Wärmepumpen werden durch das MAP ( Marktanreizprogramm) in Abhängigkeit von der zu beheizenden Wohnfläche gefördert. Unterschieden wird dabei noch zwischen Neubau und Modernisierung sowie den unterschiedlichen Wärmequellen. Sole/ Wasser- oder Wasser/ Wasser- Wärmepumpen für einen Neubau werden mit 10 EUR/ m2 Wohnfläche, bei Modernisierung im Bestand mit 20 EUR/ m2 gefördert. Die baulich einfachere Modernisierung mit einer Wärmepumpe auf Luft/Wasser- Basis wird mit 10 EUR/ m2, der Einbau einer solchen in einen Neubau mit 5 EUR/m2 bezuschusst.