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| Der Abgasverlust Der Abgasverlust einer Heizung ist das Maß für den Wärmeinhalt der über den Schornstein abgeleiteten Abgase. Je höher der Abgasverlust ist, destso schlechter ist der Wirkungsgrad und damit die Energieausnutzung Ihrer Heizung. Die daraus resultierenden CO²- Emissionen der Heizungsanlage sind dann leider auch unverhältnismäßig hoch und CO² ist bekanntlich Hauptverursacher für den Treibhauseffekt. Aus diesem Grund ist der zulässige Abgasverlust von Heizungsanlagen gesetzlich begrenzt. Die Höhe des Abgasverlustes multipliziert mit dem Jahresbrennstoffverbrauch ergibt die verlorene Energiemenge bezogen auf die Verbrennung. Beispiel: Abgasverlust= 10% vom Jahresbrennsoffverbrauch= 3.000 m³ Gas. Entspricht einem Energieverlust von 300 m³ Gas. Zu hoher Abgasverlust kann verursacht werden durch: -Brennerverschmutzung od. falsche Brennereinstellung -Verschmutzte Wärmetauscherflächen im Heizkessel -Veralterte Technik der Heizung
Wie spare ich ohne Aufwand Heizkosten Ein Absenken der Raumtemperatur von 23°C auf 22°C spart ca. sechs Prozent Heizenergie. Abschalten der Umwälzpumpe außerhalb der Heizperiode. Brenner und Kessel regelmäßig warten und aufeinander abstimmen. Öfters täglich durchlüften, ca. 5 Minuten, statt Fenster ständig gekippt lassen. Welche Abgasverlustgrenzwerte gelten | Nettowärmeleistung (Kilowatt) | Grenzwerte für Abgasverluste | | über 4-25 kW | 11 % | | über 25-50 kW | 10 % | | über 50 kW | 9 % |
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| | | Welche Investitionen sind sinvoll | 
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| - Modernisieren Sie Ihre Heizung und setzen Sie auf umweltfreundliche und sparsame Brennwerttechnik. Bei der Umrüstung vom Niedertemperatur auf Brennwerttechnik können Sie bis zu 10 % Abgasverlust einsparen. Die Initiative Erdgas pro Umwelt erklärt das die Brennwerttechnik zusätzlich Wärme aus dem Abgas gewinnt. Somit lassen sich gegenüber einer Erdgasheizung ohne Brennwerttechnik sogar Einsparungen bis circa 15 % erzielen. Je nach Ausgangssituation kann sich mit einem Brennwertgerät der Energieverbrauch im Vergleich mit einem Altkessel um bis zu 40 % reduzieren, insbesondere wenn zusätzlich Solarwärme eingesetzt wird.
- Untersuchungen zeigen: ein Brennwertkessel erfordert die niedrigsten Investitionskosten und ist zur Zeit im Betrieb am wirtschaftlichsten.
- Nutzen Sie die Sonnenenergie für Ihren Warmwasserbedarf und/ oder zur Heizungsunterstützung. Öl und Gas sind noch lange verfügbar. Um die Umwelt zu entlasten und die Abhängigkeit von Lieferländern zu verringern ist aber der sparsame Umgang mit fossilen Energieträgern sinnvoll. Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung und/ oder die Heizungsunterstützung tragen dazu bei.
- Experten empfehlen als zukunftsichere Lösung ein Trivalentes Heizungskonzept. Es besteht aus einem Brennwertkessel als Grundheizung, einer solaren Unterstützung der Warmwasserbereitung und einen Kamin- oder Kachelofen im Wohnzimmer. Dieses modulare Heizungskonzept muß nicht in einem Schritt umgesetzt werden. Als vorbereitende Maßnahme sollte der Schornstein aber dreizügig sein. Außer zwei Schächten mit keramischen Rauchzügen sollte er einen Leitungsschacht zur Verbindung der drei Wärmeerzeuger haben.
- Optimieren Sie Ihre Gebäudehülle wärmetechnisch durch neue Fenster oder durch nachträgliches Dämmen der Fassade
- Kamin- oder Kachelöfen können über einen wasserführenden Mantel mit dem Heizkreislauf verbunden werden. So entlasten sie die Hauptheizung. In der Übergangszeit ist dies besonders wirtschaftlich, weil die überschüssige Wärme eines gemütlichen Kaminabends zur Warmwassererwärmung genutzt wird.
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 |  |  |  |  | Bezirksschornsteinfeger Roland Geist, Vellahn Tel. 038848-20483 Mobil.0172- 844 42 72 email: rgeist1004@yahoo.de |  |  |  |
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